Wie verwendet man einen Gärkorb?
2985952025-08-19T18:35:16+00:00Gärkörbe, auch Gärkörbe genannt, bestanden ursprünglich aus kunstvoll geflochtenem Weiden- oder Rattan. Heutzutage werden sie auch aus Holz oder Kunststoff hergestellt, doch ein echter Weidenkorb ist nach wie vor die beste Wahl. Die Körbe gibt es in verschiedenen Formen. Sie können sich für ein rundes Modell entscheiden, aber auch für ein längliches oder ovales. Die Form des Korbes beeinflusst die endgültige Form Ihres Brotes.
Welche Funktion hat ein Gärkorb?
Der Name ist Programm: Man verwendet einen Gärkorb, um den Teig gehen zu lassen. Besonders für Sauerteigbrot ist ein Gärkorb empfehlenswert. Dieser Teig ist viel feuchter und weniger fest als der von normalem Brot. Damit das Brot eine schöne Form annimmt, muss der Teig während des Gehens gestützt werden. Dazu formt man den Teig und legt ihn dann in den Gärkorb. Während des Gehens passt sich der Teig der Form des Korbs an und erhält so eine schöne runde oder ovale Form.
Warum verwendet man einen speziellen Gärkorb und nicht einfach eine Schüssel? Weil der Teig Sauerstoff zum Aufgehen benötigt. Ein Weidenkorb ist nie vollständig luftdicht. Dadurch gelangt Sauerstoff ungehindert an den Teig und sorgt für ein gutes Aufgehen. Außerdem lässt sich so leichter erkennen, wie weit der Teig bereits aufgegangen ist. Ein Gärkorb besteht aus mehreren Schichten. Man kann leicht ablesen, in welcher Schicht der Teig zu gehen begann und mit der Zeit feststellen, in welcher Schicht er ausreichend aufgegangen ist.
Einer der Gründe, warum man sein Brot selbst backt, ist die Möglichkeit, schöne Muster in den Teig zu schneiden. Ein Gärkörbchen erleichtert dies. Das natürliche Material entzieht dem Teig Feuchtigkeit. Dadurch wird die Außenseite etwas trockener. So lässt sich das Muster leichter mit dem Brotmesser einschneiden.
Wie verwendet man einen Gärkorb?
Verwenden Sie für diesen Schritt kein Weizenmehl. Der feuchte Teig führt zur Glutenbildung im Weizenmehl, wodurch der Teig klebrig wird. Verwenden Sie stattdessen Roggenmehl. Dieses ist glutenfrei und klebt daher nicht. Ein weiterer Vorteil: Roggenmehl verleiht Ihrem Brot einen besonders reichhaltigen und intensiven Geschmack.
Den Gärkorb verwenden Sie für die letzte Gare Ihres Brotes. Der Teig ist also bereits außerhalb des Korbes aufgegangen. Anschließend formen Sie ihn, indem Sie ihn zu einer Kugel rollen oder länglich ausrollen. Die gewählte Form hängt von der Form Ihres Gärkorbs ab. Ein runder Korb ergibt ein rundes Brot, ein länglicher Korb ein längliches. Achten Sie darauf, dass die Naht des Teigs nach oben zeigt. Nach der letzten Gare stürzen Sie den Teig auf ein Stück Backpapier. So liegt die Naht schließlich unten. Die Form des Gärkorbs sorgt dafür, dass das Brot eine schöne, gleichmäßige Oberfläche erhält.
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Gärkörbe
Runder Gärkorb (Höhe 8 cm)
€ 11,95Der ursprüngliche Preis betrug: € 11,95.€ 10,45Der aktuelle Preis beträgt: € 10,45.Optionen auswählen Dieses Produkt ist in mehreren Varianten erhältlich. Die Optionen können auf der Produktseite ausgewählt werden. -
Gärkörbe
Ovaler Gärkorb (Breite 14 cm)
€ 12,95Der ursprüngliche Preis betrug: € 12,95.€ 11,45Der aktuelle Preis beträgt: € 11,45.Optionen auswählen Dieses Produkt ist in mehreren Varianten erhältlich. Die Optionen können auf der Produktseite ausgewählt werden.
Lassen Sie den Teig nun gehen. Das geht auf verschiedene Arten. Stellen Sie ihn einfach auf die Arbeitsfläche und lassen Sie ihn wie gewohnt gehen. Decken Sie den Gärkorb mit einem feuchten Geschirrtuch ab, damit der Teig warm und feucht bleibt. Planen Sie, den Teig am nächsten Morgen zu backen? Dann stellen Sie den Gärkorb in den Kühlschrank. Sie können den Teig dafür mit einem Geschirrtuch abdecken oder ihn in einen Plastikbeutel geben, um die Feuchtigkeit noch besser zu erhalten.
Mit oder ohne Tuch?
Ein Gärkorb wird oft mit einem Tuch geliefert. Dieses Tuch hat genau die richtige Größe, um in den Korb zu passen. Ein kleines Gummiband hält das Tuch an Ort und Stelle. Aber wozu dient es? Es gibt zwei Gründe, beim Gehenlassen des Brotes ein Tuch zu verwenden. Erstens hilft es, überschüssige Feuchtigkeit aufzusaugen. Ist Ihnen aufgefallen, dass Ihr Teig noch etwas zu feucht ist, wenn Sie ein Muster hineinschneiden? Dann ist es ratsam, ab sofort beim Gehenlassen ein Tuch zu verwenden.
Ein weiterer Grund ist die Beeinflussung der Brotform. Ein Gärkorb ist nie ganz glatt. Die Weidenränder erzeugen ein charakteristisches Muster im Brot. Das sieht zwar schön aus, entspricht aber vielleicht nicht dem gewünschten Ergebnis. Mit einem Tuch lässt sich die Brotform gleichmäßiger gestalten. Besitzen Sie einen Gärkorb ohne Tuch? Dann verwenden Sie einfach ein Geschirrtuch für denselben Effekt.
Reinigung Ihres Gärkorbs
Ihr Brot ist im Ofen, also ist es Zeit, den Gärkorb zu reinigen. Praktischerweise müssen Sie ihn nicht ausspülen, es sei denn, Teigreste kleben daran. Normalerweise bleibt nur etwas Mehl zurück. Klopfen Sie dieses einfach über dem Mülleimer aus. Lassen Sie den Gärkorb kurz trocknen und stellen Sie ihn dann weg.
Ist etwas Teig am Gärkorb kleben geblieben? Dann streuen Sie etwas Mehl hinein, bevor Sie den Teig einfüllen. Kein Problem, spülen Sie den Korb einfach unter fließendem Wasser aus. Verwenden Sie kaltes Wasser und eine saubere Spülbürste, um den Teig abzubürsten. Lassen Sie den Korb gründlich trocknen, bevor Sie ihn verstauen. So ist er bereit für das nächste Brot!
Viel Erfolg beim Backen!
Liebe,
Teigling

